Betreuungsverein

Wir sind für Sie da

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreuungsvereins führen

  • Rechtliche Betreuungen
  • Verfahrenspflegschaften
  • Nachlasspflegschaften
  • Vormundschaften

Wir bieten Ihnen an: 

  • Hilfestellungen, Beratungen und Schulungen in Sachen Anregen und Führen von Rechtlichen Betreuungen (nach dem Betreuungsrecht § 1896 - 1908i BGB).
  • Unterstützung bei der Erstellung von Vorsorgevollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügungen.

Wir verstehen uns als Anlaufstelle für jeden, der selbst oder für eine andere Person Hilfe und Unterstützung benötigt; der Schwierigkeiten hat im alltäglichen Leben; der Angehörige rechtlich betreuen möchte oder bereits als ehrenamtliche/r Betreuer/in tätig ist.

Sie sind herzlich willkommen!

Diakonie Hochfranken

Betreuungsverein
Diak. Werk Hof

Klostertor 2
95028 Hof

Tel.: 09281 837236
oder
Handy: 0171 9763912

Rechtliche Vertretung von Erwachsenen, Beratung von  ehrenamtlichen Betreuern, Informationen zu Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Manche Erwachsene können ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln, sei es durch eine psychische Krankheit, eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung (§ 1896 (1) BGB). Für sie kann eine „Rechtliche Betreuung“ nach dem Betreuungsgesetz vom Betreuungsgericht errichtet werden. Haupt- oder ehrenamtliche  Betreuer/-innen übernehmen dann, abgestimmt auf die persönlichen Ressourcen des Betreffenden und formuliert in Aufgabenkreisen, die Rechtliche Betreuung und Vertretung. Aufgabenkreise können z. B. sein die Vermögensangelegenheiten, Wohnungsangelegenheiten, Gesundheitsangelegenheiten, Aufenthaltsangelegenheiten oder die Vertretung gegenüber Behörden, Versicherungen, Renten- und Sozialleistungsträgern.
Der Betreuungsverein der Diakonie in Hof übernimmt Rechtliche Betreuungen. Trotz des nach dem Betreuungsgesetz im BGB und dem im VBVG vorgegebenen zeitlich engen Rahmens arbeiten die Mitarbeiter des Betreuungsvereines gemäß dem christlichen Leitbild der Diakonie.

Die Betreuer/-innen informieren und beraten auch Angehörige und anderer ehrenamtliche Betreuer, die eine Betreuung übernehmen möchten oder oder bereits Betreuungen führen.

Es gilt die Selbständigkeit der Betreuten so weit wie möglich zu wahren und ihren Willen zu respektieren. Dabei sind manchmal schmerzhafte Entscheidungen notwendig, zum Beispiel die Frage, ob ein psychische Krankheit, seelische oder geistige Behinderung in einer schweren Phase in der eigenen Wohnung bleiben kann oder besser in einer Klinik oder Einrichtung behandelt oder untergebracht wird. Außerdem informiert der Verein über sogenannte Vorsorgevollmachten. Eine solche Vollmacht kann dazu helfen, dass eine gerichtlich angeordnete Betreuung nicht notwendig wird.

Auch zu Betreuungsverfügungen gibt es Rat und Hilfe. Menschen, die vielleicht einmal in die Lage kommen, dass sie eine Betreuung brauchen, können mit einer entsprechenden Verfügung Einfluss auf die spätere Ausgestaltung der Betreuung nehmen. Außerdem sehr wichtig: Eine Patientenverfügung, die behandelnden Ärzten/Ärztinnen Aussagen über den Willen eines Patienten gibt, wenn er sich auf Grund seiner Erkrankung nicht mehr selbst äußern kann. Der Betreuungsverein hilft auch hier weiter.

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration