Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe

Der Beruf der Altenpflegerin/des Altenpflegers zählt zu den nichtärztlichen Heilberufen. Er stellt hohe Ansprüche in seiner sozial-pflegerischen wie in seiner  geriatrisch-pflegerischen Komponente.
Altenpflegerinnen und Altenpfleger pflegen und betreuen selbstständig und eigenverantwortlich alte Menschen – zu Hause, in Heimen und Sozialstationen, in Krankenhäusern und Kliniken. Die Ausbildung und der Einsatz erfolgen fächerübergreifend mit benachbarten Berufsgruppen, z.B. mit Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ergotherapeuten und Physiktherapeutinnen. Diese Interdisziplinarität macht den Beruf so gefragt und seine Ausbildung so interessant. Die Berufsbezeichnung „Altenpflegerin“ bzw. „Altenpfleger“ ist geschützt.

Altenpfleger/-innen Pflegefachhelfer/-innen (Altenpflege)

  • haben Freude mit Menschen umzugehen
  • wollen mit Menschen ins Gespräch kommen
  • unterstützen Menschen und beraten sie bei der Bewältigung ihres täglichen Lebens
  • gewährleisten professionelle Pflege
  • übernehmen gerne Verantwortung
  • besitzen Aufgeschlossenheit und Flexibilität
  • haben Freude an kreativer Gestaltung ihrer Aufgabe
  • arbeiten gerne in einem Team

Dauer und Inhalt

 

Ihr Weg zum Beruf

 

Ausbildungsstruktur

 

Berufsaussichten

 

PflegefachhelferIn

 

Bewerbung

Ausbildungsdauer und -inhalte

Die Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger erstreckt sich über drei Jahre. Die wöchentliche Ausbildungszeit beträgt durchschnittlich 36 Stunden und dauert von Montag bis Freitag. Die Ausbildung erfolgt gemäß der bundesweit gültigen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.Neben der Pflegewissenschaft werden Inhalte aus den Sozialwissenschaften und der Medizin vermittelt. Kerninhalte sind insbesondere Themen aus den Fachgebieten Alten- und Krankenpflege, Anatomie, Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre, Psychologie, Soziologie, Kommunikation, Rechtskunde, Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie.

Die Ausbildungsinhalte für den Unterricht ergeben sich aus der Stundentafel der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Sie werden nicht mehr über Fächer definiert, sondern über Lernfelder. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln

In der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler  stufenweise  an  die  eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.

Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen.

Dauer und Abschluss
Die Altenpflegeausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre. Das gilt für Erstauszubildende ebenso wie für Umschülerinnen und Umschüler. Liegen bestimmte berufliche Vorkenntnisse vor, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. Hierüber entscheiden die zuständigen Behörden der Länder. Die dreijährige Ausbildung endet mit einer Prüfung. Diese gliedert sich in einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil. Mit Bestehen der Prüfung erwerben Sie die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Altenpflegerin/Altenpfleger".

Ihr Weg zum Beruf

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind der Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige Schulbildung;
oder

  • der Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung (2-jährig);
  • die Berufstauglichkeitsbescheinigung Ihres Hausarztes;
    Bei Erstausbildung: 
    ein Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung der Altenhilfe;
  • Bei Umschulung: 
    ein Bildungsgutschein Ihrer Arbeitsagentur;
  • das Bestehen des Aufnahmeverfahrens, zu dem Sie eingeladen werden. 

Der Einstieg in die Ausbildung ist nicht an ein Mindestalter gebunden. Die Probezeit dauert sechs Monate.

Ausbildungsstruktur

Es gibt eine schulische und eine praktische Ausbildung. Beide Bereiche werden aufeinander abgestimmt. Von den insgesamt 4.600 Stunden in den drei (bzw. fünf) Jahren entfallen auf die praktische Ausbildung 2.500 Stunden, auf den Unterricht 2.100 Stunden. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Altenpflegeschule. Die Verantwortung für die praktische Ausbildung übernimmt der Träger einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung – vorausgesetzt, er betreibt selbst eine Altenpflegeschule oder hat mit einer Altenpflegeschule einen Kooperationsvertrag über die Durchführung der Ausbildung geschlossen („Träger der praktischen Ausbildung“).

Ausbildungsvertrag

Den Ausbildungsvertrag schließt die Altenpflegeschülerin oder der Altenpflegeschüler mit dem „Träger der praktischen Ausbildung“, der auch verpflichtet ist, während der gesamten Dauer der Ausbildung die Ausbildungsvergütung zu zahlen. Umschülerinnen und Umschüler erhalten Unterhaltsgeld nach dem dritten Sozialgesetzbuch (SGB III).

Berufsaussichten

Berufsaussichten

Die Berufsausichten sind interessant: Zum Einen gilt aufgrund der demografischen Entwicklung der Bedarf an Pflegekräften gesichert. Zum Anderen ergeben sich vielfältige Perspektiven im gesamten Arbeitsfeld. Altenpfleger/innen mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung stehen vielfältige Möglichkeiten offen:

  • Leitung eines Pflegebereichs
  • Leitung des Pflegedienstes
  • Heimleitung
  • Lehrer/in für Altenpflege
  • Leitung einer Sozialstation
  • Leitung einer geriatrischen Rehabilitationsstation
  • Altentherapeut/in

 

 

 

Pflege und Studium

An den Hochschulen haben sich vielfältige Studiengänge entwickelt, die der Akademisierung der Pflege Rechnung tragen. Hier eine Übersicht über Angebote in einem Umkreis von rund 300 Kilometern:

Studienorte und Studiengänge:

  • Berlin - Bachelor Pflegemanagement bzw. Nursing / Medizin- und Pflegepädagogik/Nursing Science
  • Dresden - Pflegewissenschaften und -management / Lehramt Berufsschulen
  • Frankfurt/Main - Pflegemanagement
  • Fulda - Bachelor Pflegemanagement / Master Pflegepädagogik / Gesundheitsmanagement
  • Kassel - Master of Science Pflegepädagogik / Soziale Gerontologie
  • München - Bachelor Pflegemanagement, -pädagogik, Lehramt Berufsschulen
  • Nürnberg - Pflegemanagement, -pädagogik

Details sowie weitere Möglichkeiten finden sich auch unter:
www.heilberufe-online.de und www.pflegestudium.de

Ausbildung Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)

Die Pflegefachhelferin, bzw. der Pflegefachhelfer Altenpflege unterstützen die Pflegefachkräfte in ihrer pflegerischen Arbeit. Die Grundlagen für diese Tätigkeit werden in einer einjährigen, rein schulischen Ausbildung bei uns vermittelt. Sie erstreckt sich über ein Schuljahr und beinhaltet 800 Theorie- und 500 Praxisstunden.


Zugangsvoraussetzung:

  • Mind. erfolgreicher Hauptschulabschluss
  • Mindestalter: 17 Jahre

 

 

 

Bewerbung

Sie haben Interesse für die Altenpflegeausbildung, hier gelangen Sie zu unserem Bewerbungs-Formular.

Diakonie Hochfranken

Altenpflegeausbildung  Bewerbung:
Für die praktische Ausbildung in einem Alten- und Pflegeheim oder in einer Sozialstation und gleichzeitig für die theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule für Altenpflege
Konradsreuther Str. 2 a/b
95032 Hof/Saale

Tel.: 09281 140066-0
Fax: 09281 140066-0
E-Mail:  altenpflegeschulediakonie-hochfranken.LÖSCHEN.de

Diakonie Hochfranken

Ausbildung PflegefachhelferIn (Altenpflege)

Bewerbung:

Berufsfachschule für Altenpflegehilfe
Konradsreuther Str. 2 a/b
95032 Hof/Saale

Tel.: 09281 140066-0
Fax: 09281 140066-9
E-Mail:  altenpflegeschulediakonie-hochfranken.LÖSCHEN.de