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Diakonie vor Ort will aktiv die Eigenverantwortung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, stärken und dazu beitragen, dass sie ihren Lebensunterhalt - unabhängig von der Grundsicherung - aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können.

  • Arbeitslose mit geringer oder keiner beruflichen Qualifikation
  • Junge Arbeitslose (unter 25 Jahre)
  • Ältere arbeitslose Arbeitnehmer/innen
  • Frauen, die in ihren Beruf zurückkehren wollen
  • Arbeitslose in prekärer finanzieller Situation (Überschuldung)
  • Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen
  • Ausländische arbeitslose Arbeitnehmer/innen
  • Arbeitslose mit Suchtproblemen

Dazu haben wir ein abgestimmtes Dienstleistungs-angebot entwickelt und ein träger-übergreifendes Netzwerk an integrierten Beratungs-, Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten zwischen diakonischen Trägern, anderen Wohlfahrts-verbänden und freien Anbietern aufgebaut, dass dazu beitragen soll, diesen Menschen eine möglichst umfassende Teilhabe am wirtschaftlichen Leben ermöglicht (Ziel: Motivation und Aktivierung zur Aufrechterhaltung einer sinnvollen Beschäftigung).

Wir sind uns, aufgrund der sehr schlechten Rahmenbedingungen, für den ersten Arbeitsmarkt in unserer Region bewusst, dass alterna-

tive Beteiligungs-möglichkeiten in Beschäftigungsinitiativen oder -projekten sowie speziellen Programmen für Menschen, die nicht mehr in den Arbeitsmarkt (z.B. ältere Langzeitarbeitslose) zu integrieren sind, gemeinsam mit allen Partnern auf- oder ausgebaut bzw. neu entwickelt werden müssen.

 

 

Die in diesem sozialen Netzwerk vorhandenen Kompetenzen mit ihren langjährig bewährten Konzepten müssen bei der Weiterentwicklung der arbeitsmarktpolitischen Institutionen einbezogen und für die Integration besonders benachteiligter Arbeitsloser und von Arbeitslosigkeit Bedrohter sinnvoll nutzbar gemacht werden.


Die Arbeitswelt und der Wert von Arbeit standen im Fokus der soziologisch geprägten Eröffnungsrede in der Diakonie am Park am 17.07.2007. Jürgen Schöberlein erläuterte den Gästen, was die Diakonie bewegt, diese Angebote zu schaffen.