Familienpflege und Schulassistenz

Die Offene Hilfen stehen Familien in verschiedenen Situationen zur Seite.

Schulassistenz: Ziel der Maßnahme ist die bestmögliche Integration des Kindes in die schulische Gemeinschaft. Wir sind für Kinder und Jugendliche da, die aufgrund einer Behinderung Unterstützung beim Besuch der Regelschule benötigen. Die Aufgaben der Schulassistenz reichen von lebenspraktischen Hilfestellungen über einfache pflegerische Tätigkeiten bis hin zu Hilfen zur Mobilität und Untertsützung der Kommunikation.

Familienpflege:

Und wer kann jetzt helfen?
Wenn der Elternteil ausfällt, der zuhause  „den Laden schmeißt“ – meist ist es die Mutter – steht oft die gesamt Familie Kopf. Wird sie krank oder fällt sie aus anderen Gründen eine Zeitlang komplett aus, findet sich nicht so leicht Ersatz.

Wer kauft ein? Wer kocht? Wer macht mit den Kindern die Hausaufgaben?
Dieses und vieles mehr, was für den Nachwuchs, für den Haushalt, ja den gesamten Alltag wichtig ist, übernimmt die Familienpflege der Diakonie Hochfranken.

Unsere Mitarbeiterinnen sorgen dafür, dass bei Ihnen alles gut läuft, wenn Sie selbst ausfallen.

Was kann eine Familienpflegerin bei Ihnen alles übernehmen?

  • sie betreut die Kinder
  • sie sorgt für regelmäßigen Kindergarten- und Schulbesuch der Kinder
  • sie gibt Hausaufgabenhilfe
  • sie beschäftigt die Kinder altersgerecht
  • sie begleitet die Kinder zu allen nötigen Terminen, z. B. Arzt, Logopäde, Ergotherapie, Musikunterricht usw.
  • sie sorgt dafür, dass die Kinder ihre sozialen Beziehungen (Freunde, Vereine, usw.) aufrecht erhalten können
  • sie übernimmt Säuglings- und Kinderpflege und Wöchnerinnenpflege
  • sie pflegt und betreut auch alle anderen Familienmitglieder ob erkrankt oder behindert
  • sie führt den Haushalt: einkaufen, kochen, Haushaltspflege, Wäschepflege
  • sie informiert bei Bedarf über soziale Einrichtungen, die die Familie unterstützen können

Wer bezahlt diese Hilfe?

Die Familienpflege ist eine Pflichtleistung der Kassen. Die Krankenkasse, die Rentenversicherung, das Jugendamt oder das Sozialamt übernehmen die Kosten. Wenn es das Einkommen erlaubt, trägt die Familie einen Teil der Kosten. Gern beraten wir Sie dazu.

Zum Beispiel:

  • bei einer Risikoschwangerschaft
  • nach einer Geburt
  • bei einer Wochenbettdepression
  • akute Erkrankung zu Hause
  • bei einem Krankenhausaufenthalt der Mutter
  • bei einem Kur- oder Rehaaufenthalt der Mutter
  • bei ambulanter oder teilstationärer Behandlung der Mutter, z.B. in  einer Tagesklinik
  • wenn die Mutter ein Kind ins Krankenhaus begleiten muss und weitere Kinder zuhause sind
  • bei Verhinderungspflege, wenn Kinder erkranken und die Mutter durch Urlaub die Ausbildung, Prüfung, Umschulung, das Studium oder den Arbeitsplatz gefährdet
  • besondere Belastung, Erkrankung, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung

Diakonie Hochfranken Erwachsenenhilfe gGmbH
Offene Hilfen Hof
Therapeutisch-Pädagogisches Zentrum

Am Lindenbühl 10
95032 Hof

Tel.: 09281 7552-15

marianne.kruegerdiakonie-hochfranken.LÖSCHEN.de