01.08.2018 Kita-Neubau in Helmbrechts

In Helmbrechts entsteht eine neue Kindertagesstätte für insgesamt 74 Krippen- und Kindergartenkinder (0 bis 6 Jahre).

Vorbild für die Einrichtung ist die Kita Emilia der Diakonie Hochfranken in Hof. Das Bauvorhaben und das Konzept haben die Stadt Helmbrechts und die Diakonie Hochfranken nun gemeinsam öffentlich vorgestellt. Auch der Bauplatz in der Jean-Paul-Straße wurde besucht.

Die neue Kita wird nach dem Konzept der Reggio-Pädagogik arbeiten, mit dem Melanie Zimmermann von der Diakonie Hochfranken bereits in Theorie und Praxis vertraut ist. Der Begriff Reggio leitet sich von der norditalienischen Stadt Reggio Emilia ab. Er beschreibt eine eigene Erziehungsphilosophie, in der Identität und Gemeinschaft, die Vorstellung von Bildung und Lernen, die Bedeutung von Projekten und die Bildungsfunktion von Räumen eine zentrale Bedeutung haben. So gibt es eigene Werkstatt- und Atelierräume für handwerkliches und kreatives Schaffen.

In der Kita wird die Öffnung des Kita-Alltags zum Leben in der Stadt durch die Architektur zum Ausdruck gebracht: Große, tief heruntergezogenen Fensterflächen bauen optische Barrieren zwischen drinnen und draußen ab. Offenheit und Ganzheitlichkeit prägen auch das Konzept der Innenausstattung. 

Manuela Bierbaum, Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken, und Stefan Pöhlmann, Bürgermeister der Stadt Helmbrechts, äußersten sich zuversichtlich, dass das neue Angebot in Helmbrechts gut ankommen wird. Das Grundstück für die neue Kita befindet sich an einer ruhigen zentrumsnahen Straße, unweit der Schule und gleich nebenan gibt es attraktive Bauplätze für Familien.


Die Diakonie Hochfranken erwartet, dass sie in Kürze grünes Licht seitens der Regierung für den Bau erhält (Bewilligung des vorgezogenen Maßnahmebeginns). Bauträger ist die Stiftung Marienberg (ein Gesellschafter der Diakonie Hochfranken), Betriebsträger dann ab Herbst 2019 die Diakonie Hochfranken Jugend- und Familienhilfe.