15.04.2019 Architekturensembles in Malerei, Grafik und Fotografie

Klostergalerie präsentiert internationale Künstler

Ab Mai zeigt die Klostergalerie der Diakonie Hochfranken eine hochkarätige Auswahl an internationalen künstlerischen Werken. Die Ausstellung trägt den Titel „Stadtansichten in zeitgenössischer Malerei, Grafik und Fotografie - Kirchen als Teil des Architekturensembles“ und wird am Dienstag, 30. April um 17 Uhr eröffnet. Sie kam durch eine Zusammenarbeit mit der Galerie J&L Fortak zustande. Nach zwanzig Jahren Aktivität als „Botschafter der Russischen Malschule“ in Berlin präsentiert diese erstmals eine Ausstellung in der Klostergalerie der Diakonie Hochfranken in Hof. Im Mittelpunkt der thematischen Ausstellung stehen die Werke zehn internationaler zeitgenössischer Künstler. Mit ihrem Schaffen haben sie bereits ein internationales Publikum erschlossen: Arbeiten von ihnen befinden sich sowohl in privaten als auch in öffentlichen Sammlungen führender Museen.
Die Ausstellung zeigt das Zusammenspiel von alter Kirchenarchitektur mit moderner Stadtarchitektur anhand von europäischen und amerikanischen Baudenkmälern.
„Und dies in einem Denkmal. Mit seinen historischen Räumlichkeiten eignet sich das ehemalige Klarissenkloster bestens, um diese beachtenswerte Sakralarchitektur zu präsentieren“, erklärt Eva Döhla von der Diakonie Hochfranken, die die Ausstellungen in der Galerie seit zehn Jahren betreut.
Gezeigt werden Gemälde, Grafiken und Kunstfotografien mit Kathedralen -und Kirchenansichten der europäischen Städte, deren historischen Kirchenbauten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören und auf eine eindrucksvolle Entdeckungsreise einladen.

Unter den ausgestellten Werken befinden sich unter anderem Arbeiten von Anatoli Lukaschenok, Professor (Lehrstuhl für Zeichnung) an der Fakultät für Malerei des Ilja Repin Staatlichen Akademischen Instituts für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Sankt Petersburg. Seine Werke, die durch Reisen und Inspirationen entstanden sind, geben eine Übersicht über den russischen Realismus mit seinen Besonderheiten und führen durch die schönsten Städte Europas.
Die Werke von Raschit Adgamow, einem Vertreter des russischen Impressionismus, zeigen eine enge Verbindung des Künstlers mit St. Petersburg und mit deutschen Städten. Der Berliner Dom und die Auferstehungskirche am Obwodni Kanal in St. Petersburg, haben ihn stark beeindruckt. Durch seine Kunst beweist er Freiheit im Denken und Glauben. Der Fotograf Sebastian Klug verbindet in der Serie seiner gewebten Bilder Leidenschaft für das Bauen mit seinem fotografischen Werk. Durch das Zerschneiden und Verweben von Fotodrucken entstehen Objekte mit einer dreidimensionalen Oberfläche. Je nach Webmuster, Wahl der Materialien und Anordnung der Streifen wird der ursprüngliche Bildinhalt verfremdet, verstärkt oder abstrahiert.

Insgesamt sind es zehn Künstler, die die Galerie J&L Fortak nun nach Hof bringt:
Wladimir Jarkin; Korinna Pretro; Walery Lukka; Prof. Anatoli Lukaschenok; Wiktor Tatarenko; Raschit Adgamow; Ljubov Narischewa; Igor Kalugin; Sergej Danewitch; Sebastian Klug: Die Galerie J&L Fortak lanciert seit rund 15 Jahren zeitgenössische Künstler der sogenannten “zweiten Kultur”, der zweiten russischen Avantgarde. Bei Ausstellungen und internationalen Kunstprojekten, Workshops und Master-Classes werden sie einem kunstinteressierten Publikum zugänglich gemacht.  Seit 2006 als Spezialist für Firmen-und Privatreisen plant die Agentur Kunst & Reisen einzigartige Veranstaltungen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte, Incentives und Events für ihre Kunden und führt sie weltweit auf höchstem Niveau durch.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September zu sehen und zu den Geschäftszeiten der Diakonie Hochfranken frei zugänglich. Die Klostergalerie befindet sich im ersten Stock der Geschäftsstelle am Klostertor 2, Hof.


Zur Vernissage sind alle Interessierten herzlich eingeladen.