06.02.2020 „Künstlerin Natur“

Vernissage in der Klostergalerie

Was man mittels Inspiration und Können aus dem „Rohmaterial“, das die Natur liefert, kreieren kann, zeigt die Gemeinschaftsausstellung von Thomas Ludewig und Erik Beyer. Sie wird am Donnerstag, 13. Februar um 17 Uhr in der Klostergalerie der Diakonie Hochfranken eröffnet.
Zwei Naturgewalten werden im Schaffen von Thomas Ludewig vereint: Erde und Ton – gebrannt im Feuer; Holz - ausgewaschen im Wasser. Der Künstler aus Halle/Saale zeigt in der Klostergalerie Assemblagen aus Keramiken auf strukturiertem Schwemmholz, Keramik, Porzellan und Metall.

Scheinbar wertlos gewordenen Dingen wird ein zweites Leben verliehen: Werden und Vergehen, eingebettet in den Trost einer „Auferstehung“.
Thomas Ludewig rückt das gestalterische Wirken der Natur aus dem Verborgenen ins Licht des Betrachters. Jedes Stück Holz kann von einer Reise erzählen.
Naturfotografie erfordert ein aufmerksames Beobachten, einen speziellen Blick. Diesen belegen die Fotografien von Erik Beyer. Ihm gelingen Aufnahmen, die die Naturschönheiten neu ins Bewusstsein rücken: Sie erinnern uns an unseren gemeinsamen Anfang. Erik Beyer ist 23 Jahre alt, stammt aus Dessau und studiert in Zürich Volkswirtschaftslehre.

Zur Vernissage am 13. Februar lädt die Diakonie alle Interessierten ein. Die Ausstellung ist bis zum 13. Mai zu sehen und werktags frei zugänglich. Sie befindet sich in der Geschäftsstelle in Hof am Klostertor 2 im 1. Stock.

Das Wirken der Natur aus dem Verborgenen ins Licht des Betrachters zu rücken: Thomas Ludewig gelingt dies, indem er Holz und Keramik zu einer gestalterischen Einheit verbindet. Seine Werke sind ab 13. Februar in der Klostergalerie der Diakonie zu sehen.