Selbsthilfekontaktstelle

Die Selbsthilfekontaktstelle war ursprünglich beim Verein WIR e.V. angesiedelt, und befindet sich heute in Trägerschaft der Diakonie Hochfranken.

Die Einbindung der Selbsthilfekontaktstelle in deren großes Netzwerk von sozialen Beratungs- und Betreuungsstellen bietet zahlreiche Vorteile: ein größeres Unterstützungsangebot für die Selbsthilfegruppen;  vorhandene Synergien können besser genutzt und organisatorische Abläufe vereinfacht werden. Ansprechpartnerin und hauptamtliche Mitarbeiterin für die Selbsthilfekontaktstelle ist Ulrike Beck-Iwens.

Die Kontaktstelle unterstützt Selbsthilfegruppen in ganz Hochfranken bei ihren Tätigkeiten sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger auch bei der Gründung neuer Gruppen.

Die Kontaktstelle pflegt Verbindungen zu Förderern, zur Öffentlichkeit und zur Kommunalpolitik, um den Gruppen eine noch breitere Unterstützung zukommen zu lassen. Ein weiteres Ziel ist es, auf die hohe Kompetenz sowie den gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Stellenwert der Selbsthilfe hinzuweisen, die damit auch einen großen Beitrag zur Lebensqualität in Hochfranken leistet.

Treffen sowie Fortbildungen für die Gruppen/Leitungen gehören ebenfalls zum Angebot der Kontaktstelle.

Aktuelles

 

Aufgaben und Ziele

 

Begleitung/Beratung

 

Selbsthilfethemen

 

Selbsthilfeförderung

 

Ansprechpartner

 

 

Filmtipp: “Ein Gespräch wie unter Freunden - Ein Film über Selbsthilfegruppen aus der Region Freiburg".

Was Selbsthilfe bedeutet, erfahren Sie in dem sehenswerten Kurzfilm des Selbsthilfebüro Freiburg/Breisgau Hochschwarzwald.
Dieser wurde mit Hilfe von Selbsthilfegruppen aus Freiburg realisiert und gibt einen sehr guten, persönlichen Eindruck in deren Alltag. 
Entstanden ist der Film im Rahmen des 900jährigen Jubiläums der Stadt Freiburg.

Der Film ist hier zu sehen: https://youtu.be/OjL0YWr6ReE

Die Termine zum Vormerken 2021 sind eingetroffen!

Unsere „Termine zum Vormerken 2021“ geben Ihnen einen ersten Überblick über die Veranstaltungen von SeKo  Bayern im nächsten Jahr. So finden Sie wieder eine Jahresübersicht über alle Termine und pro Fortbildungsthema je eine detaillierte Beschreibung, sowie kurze Hinweise auf unsere geplanten Großveranstaltungen und das Angebot Gruppeninventur.  

Korrektur: Es hat ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die Fortbildung „Resilienz stärken in und durch Selbsthilfe“ findet am 21. und 22. Oktober und am 23. Und 24. Oktober statt und nicht im November, wie auf S. 12 fälschlicherweise angegeben.

Kerze für Kerze

Die erste Kerze bahnt den Weg aus dem Dunkel.
Die zweite macht Mut: Du bist nicht allein.
Die dritte weckt Hoffnung: Etwas kommt in Bewegung.
Die vierte hilft glauben: Neues wächst heran.

Vier Kerzen, die uns erinnern,
inmitten aller Ängste, Zweifel und Schatten,
das Licht wahrzunehmen, zu feiern, zu teilen.

(Katja Süß)

Wie geht es der Selbsthilfe?

Frau Dürrbeck, Selbsthilfegruppe Tinnitus, Morbus Meniere, Hörgeschädigte, Marktredwitz:

  • 03.10.2020 - Wildkräuterwanderung im Kräuterdorf Nagel:
    Bei einem Spaziergang um den Nagler See erläuterte uns die zertifizierte Kräuterführerin, Frau Erika Bauer, sehr viele Wildkräuter und Ihre Anwendungen für die verschiedensten Krankheiten.
  • 10.10.2020 - Besichtigung Lebkuchen-Manufaktur PEMA und Museum "ROGG IN", Weißenstadt:
    Bei der Führung durch das moderne Museum erhielten wir einen Einblick über verschiedene Getreidesorten. Anhand von Filmvorführungen wurde uns gezeigt, wie die Manufaktur 1905 gegründet wurde. Zum Verkosten gab es Vollkornspezialitäten Nach dem offiziellen Teil hatten wir Gelegenheit in den PEMA Concept Stores Laura und Franz verschiedene Vollkornspezialitäten und -Lebkuchen einzukaufen.
  • 17.10.2020 - Seminar "Achtsamkeit mit allen Sinnen", Schirnding:
    Mit der Stressmanagementtrainerin Sabine van Laak aus Selb verbrachten wir einen Nachmittag in der Natur. An verschiedenen Stellen hielten wie inne und machten unsere Gedanken frei. Als Abschluss waren wir in der Schäferei Frank, wo uns Frau Frank Einblick in die Schafzucht und die Produkte aus Schafwolle gab. Im angeschlossenen Laden konnten wir Erzeugnisse aus Schafwolle kaufen.

Weitere vereinbarte Treffen mussten abgesagt werden, da Restaurants und Cafes aufgrund der Corona-Pandemie wieder geschlossen waren. Untereinander halten wir aber teilweise Telefonkontakt.

 

 

Frau Rudolph, Herr Summa, Hofer CI / Hörgeschädigten Selbsthilfegruppe:

Was macht dieses halbe Jahr, der ständigen Veränderungen mit den Verantwortlichen und Teilnehmern aus den Selbsthilfegruppen?

  • Nach dem ersten Lockdown ist der Kontakt komplett abgebrochen. Als wieder Lockerungen kamen und wir uns wieder treffen durften, war es mühsam, den Kontakt wieder aufzubauen. Hat aber dann funktioniert.


Wie halten die Teilnehmer Kontakt, wie können sie sich gegenseitig unterstützen - auch ohne sich zu treffen? Und: wer darf sich (trotzdem) treffen - nach der neuesten Regelung?

  • Wir haben unsere geplanten Treffen planmäßig durchgeführt. Ansonsten kommunizieren wir über unsere Whatsapp-Gruppe.


Wird das wahrgenommen oder bleiben die Gruppen vorsichtig?

  • Leider bleiben ängstliche Selbsthilfe-Aktive den Treffen fern. Aus Angst vor Ansteckung. Aber ein harter Kern hat sich herausgebildet, der dann immer kommt

 

 

Frau Erika Mohr, Selbsthilfegruppe Frauenkrebs:
Wir haben uns viel draußen getroffen, waren wandern und haben große Grundstücke von Teilnehmerinnen unserer Selbsthilfegruppe für unsere Treffen genutzt. In geschlossenen Räumen haben wir uns seit den Beschränkungen nicht mehr getroffen. Desweiteren habe ich aufmunternde Flyer geschrieben und diese an unsere ganzen Gruppenteilnehmerinnen (179 an der Zahl) versendet. Auch an diejenigen, die nicht an den Gruppentreffen teilnehmen konnten. Weitere Wanderungen in Kleingruppen sind geplant z. B. auch mit Vogelfütterungen, was sehr lustig ist und gute Stimmung zaubert.

 

Frau Gabriele Peetz, Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener, Stadt und Landkreis Hof:

Wir hatten unser letztes Treffen im September am Hofer Untreusee,  im Freien bei schönem Wetter, unter Einhaltung der Coronamaßnahmen. Es waren 30 Personen anwesend von ca. 100 Mitgliedern.

Im Oktober hat die Vorstandschaft beschlossen, die künftigen Treffen, die Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeiern abzusagen.

Wir sind mit einem kleinen Kreis über Whatsapp vernetzt, aber auch telefonische Betreuung steht zur Verfügung.
Unter diesen besonderen Umständen sind auch bis auf Weiteres keine Änderungen geplant, da  für  Schlaganfallbetroffene das Risiko zu groß ist,  auch wenn Seitens der Staatsregierung Lockerungen angesagt wären.

Wir werden bis zum Januar abwarten und dann evtl. ein neues Konzept erarbeiten.

Ausgerechnet im November

2020 bedeutet für die Selbsthilfe wieder Kontaktbeschränkungen! Dieser Monat, der für viele Menschen die Farbe grau symbolisiert und nicht dazu führen soll, dass wir uns zurück ziehen und uns alleingelassen fühlen.

Was trägt uns durch den November?
 
Mit dieser Fragestellung möchten wir uns an Sie wenden und würden uns sehr über ihre Gedanken und Antworten und ev. auch Fotos freuen!

Mit ihrem Einverständnis möchten wir die Ergebnisse dann auf der facebook Seite der Diakonie Hochfranken veröffentlichen.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an!

Förderanträge 2021

Die neuen Förderanträge 2021 sind da und können in der Rubrik Selbsthilfeförderung abgerufen werden.

Halt in unruhigen Zeiten: Selbsthilfe und Corona

Anbei finden Sie eine Pressemitteilung vom 28. September 2020 der "Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen" (NAKOS) zum Thema: Halt in unruhigen Zeiten: Selbsthilfe und Corona.

Die Selbsthilfe sichtbar machen - Apotheken-Schaufenster-Aktion 2020

Wegen der Coronapandemie können jetzt keine Gruppentreffen stattfinden. Von der Selbsthilfekontaktstelle Hochfranken wurde die Idee geboren, mit einer Apotheken-Schaufenster-Aktion, die Selbsthilfe sichtbar zu machen.

Die teilnehmenden Apotheken und weitere Informationen finden Sie hier.

Selbsthilfegruppen sind Systemrelevant

Hier können die Pressemitteilung des Selbsthilfezentrums München (SHZ) nachlesen.

Menschen, die an Selbsthilfe interessiert sind

  • unterstützen und begleiten wir bei einer Gründung und beim Aufbau einer neuen Selbsthilfegruppe
  • informieren wir über überregionale Ansprechpartner und Selbsthilfeverbände
  • geben wir Hinweise auf professionelle Versorgungsangebote in der Stadt und der Region
  • beraten wir über Möglichkeiten, Chancen und Grenzen von Selbsthilfe
  • informieren wir über bestehende Selbsthilfegruppen und vermitteln Kontakte
  • unterstützen wir bei der Suche nach Gleichbetroffenen

Weitere Informationen über die Arbeit der Selbsthilfekontaktstellen erhalten Sie auch auf den Seiten der Selbsthilfe Koordination Bayern www.seko-bayern.de und der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen www.nakos.de  

Wir begleiten und beraten

Neue Selbsthilfegruppen

  • unterstützen wir in der Gründungsphase (z. B. Raumsuche, Öffentlichkeitsarbeit, Klärung der möglichen Arbeitsweise)
  • begleiten wir auf Wunsch am Gründungsabend (Moderation)
  • begleiten wir auf Wunsch in der Anfangsphase
  • unterstützen wir bei den ersten Schritten in die Öffentlichkeit durch Bereitstellung von Räumen und Bürotechnik sowie unserer Anschrift als Kontaktadresse zum Schutz der Privatsphäre

 


Bestehende Selbsthilfegruppen

  • beraten wir in organisatorischen und inhaltlichen Fragen
  • beraten wir bei Schwierigkeiten in der Gruppenarbeit
  • unterstützen wir durch Supervisionsangebote
  • verknüpfen wir untereinander zum gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch
  • informieren wir über Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten für die Gruppenarbeit
  • unterstützen wir durch Bereitstellung von Räumen und Bürotechnik

 

 

 

Stichwortverzeichnis:

A

Abhängigkeit
Adipositas
Alkohol
Alleinerziehende
Altersarmut
Alzheimer
Angst
Aphasie
Asthma

B

Behinderung
Bipolare Störungen
Blindheit

C

Chiari Malfomation
Chronische Schmerzen
Cochlea Implantat
Colitis ulcerosa
COPD

D

Darmerkrankung
Defibrillator
Demenz
Depression
Diabetes
Down-Syndrom-Kinder
Drogenabhängigkeit
Dystonie

E

Elterngruppen
Endometriose
Essstörungen

F

Fibromyalgie
Frauenkrebs
Frauentreff

G

Geburtshilfe/Geburtstrauma
Gehörlosigkeit
Glaukom

H

Hashimoto
Herzsport/Herzgruppen
Hirnschädigungen
Hochbegabte Kinder
Hörgeschädigte
Hospiz

K

Kehlkopfoperierte
Kinderbetreuung
Kopfschmerzen
Krebs

L

Leukämie- und Lymphomkranke
Lungenerkrankungen


M

Medikamentenabhängigkeit
Migration
Migräne
Morbus Bechterew
Morbus Crohn
Morbus Meniere
Migration
Multiple Sklerose
Muskelprobleme
Myasthenia gravis

O

Osteoporose

P

Palliativ-Beratung
Panikattacken
Parkinson
Pflegende Angehörige
Polio
Posttraumatische Belastungsstörung
Prostatakrebs, -karzinom
Psychische Erkrankungen

R

Rehasport
Restless-Legs-Syndrom
Rheuma

S

Schilddrüsenerkrankung
Schlaganfall
Schmerzen
Schwangerschaft
Schwindel
Sehbehinderte
Syringomyelie
Stasiopfer
Sucht
Syringomyelie

T

Taubheit
Tinnitus
Trauernde
Traumata
Tumorerkrankung

V

Verwaiste Eltern

 

W

Wirbelsäule

 

Förderung von Selbsthilfegruppen

Seit 2008 gibt es in Bayern ein einheitliches Förderverfahren für die finanzielle Unterstützung gesundheitsbezogener Selbsthilfegruppen durch die gesetzlichen Krankenkassen nach § 20h SGB V.

Dazu wurden die „Runden Tische“ in Bayern gegründet. Die Selbsthilfegruppen müssen ihre Anträge seitdem nicht mehr an die verschiedenen Krankenkassen einzeln stellen, sondern nur noch einen Antrag an den „Regionalen Runden Tisch“. Für Hof und Wunsiedel ist das der „Runde Tisch Hochfranken“, in dem sich die Mitgliedskassen, die Selbsthilfekontaktstelle sowie die Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfegruppen über die Förderung beraten.

Infos zur Selbsthilfeförderung finden Sie hier.

 

Mitgliedskassen:

AOK Bayern
Die Betriebskrankenkassen in Bayern
Die Ersatzkassen in Bayern
Knappschaft
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und
Gartenbau (SVLFG)
IKK classic

 

Antragsstellung:
Die ausgefüllten Förderunterlagen müssen der Selbsthilfekontaktstelle Hof bis spätestens 15.02. des laufenden Jahres vorliegen (Antragsschluss).

Das Merkblatt und die Allgemeinen Nebenbestimmungen (mit Informationen zur Antragsstellung) sowie die Förderunterlagen erhalten Sie hier:

 

Merkblatt zur Krankenkassenförderung
Allgemeine Nebenbestimmungen für die Gewährung von Fördermitteln 2021
SHG Merkblatt 2021

Förderantrag 2021
SHG Förderantrag 2021
Informationen zum Datenschutz
Pauschale Höchstgrenzen im Rahmen der Selbsthilfeförderung

Verwendungsnachweis für 2020
SHG Verwendungsnachweis für 2020

 

 

Bei Fragen zum Thema Verwendungsnachweis bzw. Antragsstellung, wenden Sie sich bitte an:

Geschäftsstelle Regionaler Runder Tisch Hochfranken
Elisabeth Bode
Klostertor 2
95028 Hof

Tel: 09281 837-142
Fax: 09281 140039-142
E-Mail: elisabeth.bodediakonie-hochfranken.LÖSCHEN.de

Ulrike Beck-Iwens
Selbsthilfekontaktstelle

Sophienstraße 18 a
95028 Hof
selbsthilfe-kontaktdiakonie-hochfranken.LÖSCHEN.de

Tel.: 09281 540390-590
Fax  09281 540390-589


 

Öffnungszeiten in Hof:
Mo. - Do. von 8.30 - 12.30 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

Außensprechstunde Selb:
Pfarrstraße 7
95100 Selb
Handy: 0157 30139117

Öffnungszeiten:
jeden 2. Mittwoch im Monat 10.00 – 12.00 Uhr
Neu: nur nach Terminvereinbarung.

Die Selbsthilfevertreter*innen für die Amtsperiode 2020 - 2023 am Runden Tisch Hochfranken sind:

Klaus Fiedler

Gabriele Peetz

Renate Dürrbeck

Horst Schilling

Ernst Günter Deeg

Selbsthilfekontaktstelle Hof 2019

Es gibt viele Gründe, einer Selbsthilfegruppe beizutreten. Entscheidend ist der Austausch mit anderen Menschen. Die Selbsthilfekontaktstelle ist eine Drehscheibe für die Selbsthilfe vor Ort. Seit 20 Jahren begleitet und unterstützt sie die Gruppen. Anlässlich dieses Jubiläums stellt unsere Selbsthilfekontaktstelle ihre Arbeit in einem kurzen Film vor.