Metall ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. In diesem Bereich lernen die Auszubildenden, Werkstoffe zu bearbeiten, Bauteile herzustellen und moderne Fertigungstechniken anzuwenden.
Unsere Ausbildungsberufe aus dem Metall-Bereich
Fachpraktiker:in für Metallbau
§66 BBiG/§42r HwO
Fachpraktiker:innen für Metallbau werden in der mit modernen Maschinen ausgestatteten Metallwerkstatt der Diakonie am Campus und in Kooperationsbetrieben ausgebildet. Unsere Metallwerkstatt produziert für Kund:innen aus der Wirtschaft und Privatkund:innen Bauteile und montiert diese vor Ort.
Fachpraktiker:innen für Metallbau stellen Bauteile für Überdachungen, Fassadenelemente und Tore her und bauen sie ein. Die Teile bestehen aus Stahl oder anderen Metallen. Fachpraktiker:innen für Metallbau stellen auch Fensterrahmen oder Treppen her. Häufig fertigen sie Einzelstücke genau nach Kundenwunsch. Fachpraktiker:innen für Metallbau zeichnen auf Metallplatten, Metallrohren oder Profilen Zuschnitte ein. Sie schneiden diese aus und bearbeiten sie von Hand oder maschinell. Dabei richten sie sich nach technischen Zeichnungen. Dann schweißen, nieten oder schrauben Fachpraktiker:innen für Metallbau die einzelnen Bauteile zusammen. Auch bei der Montage vor Ort arbeiten sie mit. Sie bauen zum Beispiel Geländer und Fluchttreppen auf. Das erlernte Wissen wird auch außerhalb des Campus in verschiedenen Praktika erweitert und vertieft.
Fachpraktiker:innen für Metallbau finden Beschäftigung in allen Unternehmen des Metallbauhandwerkes.
Fachkraft für Metalltechnik FR Konstruktionstechnik
Fachkräfte für Metalltechnik werden in der mit modernen Maschinen ausgestatteten Metallwerkstatt der Diakonie am Campus und in Kooperationsbetrieben ausgebildet. Unsere Metallwerkstatt produziert für Kund:innen aus der Wirtschaft und Privatkund:innen Bauteile und montiert diese vor Ort.
Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Konstruktionstechnik be- und verarbeiten Bleche, Rohre und Profile, um daraus Maßkonstruktionen aller Art herzustellen. Sie fertigen die Einzelteile dieser Konstruktionen, indem sie z.B. Bleche nach Maß zuschneiden, biegen und Bohrungen anbringen. Sie planen zunächst anhand technischer Unterlagen einzelne Arbeitsschritte, bestimmen das geeignete Fertigungsverfahren und wählen Werkzeuge und Maschinen aus. Dann bearbeiten sie diese z.B. durch Umformen und Trennen. Metallische Werkstücke behandeln sie thermisch vor und nach und versehen sie mit einem Oberflächenschutz. Außerdem planen sie die Montage der Metallkonstruktionen, transportieren die Bauteile und montieren diese vor Ort unter Verwendung von Plänen, Richtlinien und Prüfvorschriften. Mit thermischen und mechanischen Verfahren, z.B. Schweißverfahren oder Schraubverbindungen, fügen sie die Metallbauteile zusammen. Schließlich prüfen sie die Arbeitsergebnisse, z.B. die fachgerechte Ausführung von Schweiß- und Lötverbindungen. Das erlernte Wissen wird auch außerhalb des Campus in verschiedenen Praktika erweitert und vertieft.
Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Konstruktionstechnik finden Beschäftigung in Unternehmen des Metall-, Maschinen- oder Fahrzeugbaus und im Baugewerbe.
Fachpraktiker:in für Zerspannungsmechanik
§66 BBiG/§42r HwO
Fachpraktiker:innen für Zerspanungsmechanik werden in der modern ausgestatteten Zerspanungswerkstatt der Diakonie am Campus ausgebildet. Hier werden mit verschiedenen Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Schleifmaschinen Bauteile für Geräte, Fahrzeuge und Maschinen mit konventionellen und CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen hergestellt.
Fachpraktiker:innen für Zerspanungsmechanik arbeiten an Maschinen für spanende Verfahren wie Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Schleifmaschinen. Dort stellen sie Bauteile für Geräte, Fahrzeuge und Maschinen her. Diese Arbeit wird nach Vorgaben erledigt. Die Maschinen werden meist von Computern gesteuert. Fachpraktiker:innen für Zerspanungsmechanik geben Bearbeitungsprogramme ein und wählen Maschinenwerkzeuge aus. Außerdem arbeiten sie an der Einrichtung von Maschinen mit. Das Material spannen sie in die Werkstückaufnahmen der Maschinen und überwachen die Bearbeitung. Schließlich überprüfen die Fachpraktiker:innen die fertigen Stücke. Dabei kommt es darauf an, dass Maße und Oberflächeneigenschaften stimmen. Darüber hinaus übernehmen Fachpraktiker:innen für Zerspanungsmechanik auch Wartungs- und Inspektionsaufgaben an den Maschinen vor und überprüfen dabei vor allem mechanische Bauteile. Das erlernte Wissen wird auch außerhalb des Campus in verschiedenen Praktika erweitert und vertieft.
Fachpraktiker:innen für Zerspanungsmechanik finden Beschäftigung in Unternehmen des Metall-, Maschinen- oder Fahrzeugbaus.
Zerspanungsmechaniker:in Fachrichtung Dreh- und Fräsmaschinensysteme
Zerspanungsmechaniker:innen werden in der modern ausgestatteten Zerspanungswerkstatt der Diakonie am Campus ausgebildet. Hier werden mit verschiedenen Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Schleifmaschinen Bauteile für Geräte, Fahrzeuge und Maschinen mit konventionellen und CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen hergestellt.
Zerspanungmechaniker:innen fertigen Bauteile aus Metall wie z.B. Motorenteile oder Turbinen mit Hilfe so genannter spanender Verfahren (Drehen, Fräsen, Schleifen). Hierzu nutzen sie in der Regel CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen, die sie bedienen und instand halten müssen. Zerspanungsmechaniker:innen programmieren die Werkzeugmaschinen und dokumentieren und überwachen Fertigungsprozesse. Sie sind Fachleute für hochpräzises Arbeiten. Wenn sich Bohrungen, Aussparungen oder Vertiefungen perfekt ineinanderfügen müssen, tonnenschwere Teile auf hundertstel Millimeter genau bemessen sein müssen, dann ist ihr Können gefragt. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, werten sie technische Unterlagen aus und ermitteln die für die Produktion wichtigen Daten. Danach wählen sie die passenden Werkzeuge – etwa Drehmeißel, Fräsen und Bohrer – sowie Prüfmittel aus. Oft arbeiten sie mit digitalgesteuerten Werkzeugmaschinen, die sie auch selber programmieren. Um die genauen Vorgaben und Qualitätsnormen einzuhalten, werden die Werkstücke von ihnen im Verlauf des Fertigungsprozesses ständig geprüft – bei Abweichungen korrigieren sie die Einstellungen entsprechend. Das erlernte Wissen wird auch außerhalb des Campus in verschiedenen Praktika erweitert und vertieft. Zerspanungsmechaniker:innen finden Beschäftigung in der Metall verarbeitenden Industrie, z.B. im Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Stahl- und Leichtmetallbau.
Die Maßnahme wird durch die Agentur für Arbeit gefördert.
Konstruktionsmechaniker:in EG Ausrüstungstechnik
Konstruktionsmechaniker:innen werden in der mit modernen Maschinen ausgestatteten Metallwerkstatt der Diakonie am Campus und in Kooperationsbetrieben ausgebildet. Unsere Metallwerkstatt produziert für Kund:innen aus der Wirtschaft und Privatkund:innen Bauteile und montiert diese vor Ort.
Konstruktionsmechaniker:innen setzen die Vorgaben von Kund:innen eigenverantwortlich in einen Projekt- und Aufgabenplan um und erstellen Montagezeichnungen und Fertigungspläne. Anhand dieser präzisen technischen Zeichnungen stellen sie ganz unterschiedliche Teile aus Blechen, Rohren oder Profilen her. Sie kennen sich mit den unterschiedlichsten Metallbearbeitungsverfahren und -maschinen aus, trennen Stahlträger und Bleche genau nach Maß, biegen Bleche und bringen Bohrungen an. Dabei arbeiten sie mit Schneidbrennern, Schlosserhämmern und Metallsägen. Auch die Wartung und Instandsetzung von Metallbaukonstruktionen oder von Werkzeugen und Produktionsmaschinen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Das erlernte Wissen wird auch außerhalb des Campus in verschiedenen Praktika erweitert und vertieft.
Konstruktionsmechaniker:innen finden Beschäftigung in Unternehmen des Stahl- und Metallbaus, des Maschinenbaus sowie des Schiff-, Fahrzeug- oder Schienenfahrzeugbaus.
Anmeldung
Der Weg in ein Berufsbildungswerk (BBW) führt in der Regel über die Agentur für Arbeit. Die zuständigen Reha-Berater:innen entscheiden gemeinsam mit den Ratsuchenden welches Angebot der beruflichen Bildung passend ist. Auch Jugendlichen ohne Schulabschluss steht der Weg ins BBW offen.
Wenn Ihnen eine Berufsvorbereitung oder Ausbildung in einem Berufsbildungswerk empfohlen wird, zeigen wir Ihnen unser BBW gern im Rahmen eines Info-Besuchs. Bei einem Info-Besuch können Sie unsere Ausbildungsbereiche und die Internatsgruppen besichtigen. Sie erhalten viele Informationen zu unserer Arbeit und können Ihre Fragen stellen.
Anmeldung im Berufsbildungswerk Hof
Christina Bucholdt
Telefon: 09281 759-120
Mail: christina.bucholdt(at)diakonie-am-campus.de
Anmeldung sonderpädagogische Berufsschule
Beate Krantz-Geißner
Telefon: 09281 759-111
Fax: 09281 759-181
Diakonie am Campus gGmbH
